Thema: Liquiditätsplanung (1)
Was versteht der Unternehmer unter dem Begriff Liquidität ?
Mit Liquidität wird die Fähigkeit definiert, uneingeschränkt vorhandene und
durch den laufenden Geschäftsbetrieb entstehende Verbindlichkeiten pünktlich zum
Zeitpunkt der Fälligkeit auszugleichen.
Im Unternehmen müssen also zu jeder Zeit flüssige Mittel (Kassenbestand,
Kontokorrent usw.) in ausreichendem Maß verfügbar sein.
Zu geringe Liquidität ist eine der häufigsten Ursachen, die zur Insolvenz
deutscher Unternehmen führt. Und Liquiditätslücken können bei fehlender
Übersicht (unzureichende Liquiditätsplanung) quasi über Nacht entstehen.
Zu hohe Liquidität bedeutet im Umkehrschluss, dass vorhandene Ressourcen
nicht rentabel eingesetzt werden. Mit viel Geld unter dem Kopfkissen, lässt
es sich ruhiger schlafen, aber dies bedeutet gleichzeitig, Verzicht auf
Verzinsung des Kapitals und Verlust an Substanz (Vermögensverzehr durch den
schleichenden Geldwertverfall).
Damit zahlt sich professionelle Liquiditätsplanung und fortlaufendes
Liquiditätscontrolling in jeder Hinsicht für Sie aus. Sie können sich
vorausschauend auf jede Situation einstellen, können ohne Handlungsdruck agieren
und Ihre Geldflüsse zu Ihrem Vorteil steuern.
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